Rügen

August 27, 2008 von Konrad

Rügen ist die größte deutsche Insel, in der Nähe der pommerschen Küste und gehört zu Mecklenburg-Vorpommern. Das „Tor“ zur Insel Rügen ist die Hansestadt Stralsund. Die Insel, durch den Rügendamm über den 2 km breiten Strelasund mit dem Festland verbunden, hat eine maximale Länge von 52 km (von Süd nach Nord), eine maximale Breite im Süden von 41 km und eine Fläche von 926 km². Die Gesamtlänge der Küste Rügens beträgt 574 km. Ihre Gestalt ist durch zahlreiche Meeresbuchten (Bodden oder Wieke) sowie vorspringende Halbinseln und Landzungen äußerst zerrissen.

Die Insel Rügen bildet zusammen mit der Insel Hiddensee verwaltungsmäßig den Landkreis Rügen mit der Kreisstadt Bergen auf Rügen. Weitere Städte sind Putbus, Sassnitz und Garz/Rügen. Hinzu kommen die Ostseebäder Binz, Sellin, Göhren, Baabe und Thiessow. Rügen wird wegen seiner vielfältigen landschaftlichen Schönheiten und der langen, feinsandigen Badestrände von vielen Urlaubern besucht.

Was Ferienhäuser ausmachen?

Juli 27, 2008 von Konrad

Unter einem Ferienhaus versteht man im allgemeinen ein Haus, in dem Gäste gegen Bezahlung für einen bestimmten Zeitraum ihren Urlaub verbringen können. Normalerweise wird ein solches Haus ausschließlich für die temporäre Vermietung an Gäste betrieben, häufig wird es auch alleine zu diesem Zweck gebaut. Manche Familien besitzen aber auch ein Ferienhaus zur Selbstnutzung, zum beispiel in landschaftlich reizvollen Gegenden.

Wenn das Ferienhaus nicht Teil einer Urlaubsanlage ist, hat man hier eher die Möglichkeit, auch Land und Leute kennenzulernen, in dem man seinen Urlaub beispielsweise in einer Finca in Spanien, einem Mökki in Finnland, einer Hütte in der Schweiz oder in traditionellen Häusern im Allgäu oder Österreich verbringt. Natürlich gibt es hier eine weitere Vielfalt wie ausgefallene Objekte in der Karibik oder sogar ganze Inseln.

In vielen Urlaubsregionen erfolgt die Vermietung von Ferienhäusern nur wochenweise, wobei als Anreisetag oft der Samstag gilt; dies gilt insbesondere für Ferienhäuser in Urlaubsanlagen. Zu den normalen Mietkosten pro Tag können auch weitere Nebenkosten für Endreinigung, Wasser und Strom oder Bettwäsche und Handtücher hinzukommen. Die Vermietung kann über einen Reiseveranstalter, ein Reisebüro oder direkt beim Vermieter erfolgen. Bei der Vermittlung von Ferienhäusern können auch Fremdenverkehrsämter, die alljährlich für ihre Region aktuelle Unterkunftsverzeichnisse herausbringen, sowie spezielle Vermittlungsagenturen behilflich sein. Auch eine Lastminute Buchung von Ferienwohnungen ist mittlerweile möglich.

Fremdenverkehr

Juni 27, 2008 von Konrad

Die Gesamtheit des Fremdenverkehrs bezeichnet man auch als Tourismus. Der Begriff „Tourismus“ steht seit etwa 1810 in den deutschen Wörterbüchern.

Ende des 19. Jahrhunderts wurde er allerdings erst in den allgemeinen Sprachgebrauch aufgenommen.Unter der Bezeichnung Tourismus versteht man alle Reisen, die Privatleute unternehmen, und zwar aus den verschiedensten Motivationen heraus: Zum einen reisen viele Menschen, um sich zu erholen und zu entspannen, also aus physischer Motivation.

Zum anderen gibt es solche, die zur Entlastung, Selbstfindung oder aus Abenteuerlust reisen. Dies bezeichnet man als psychische Motivation. Ein weiteres Motiv ist die interpersonelle Motivation, d. h. gesellige Menschen gehen auf Reisen, um Gruppenerfahrungen zu sammeln. Außerdem gibt es auch eine Menge von Menschen, die sich während ihres Reisens bilden und an dem Kennenlernen fremder Kulturen interessiert sind, also aus kultureller Motivation reisen. Ferner sind dort solche, die durch ein bestimmtes Reiseverhalten ihr Ansehen oder ihre Anerkennung steigern wollen. Dies wird als Status- oder Prestigemotivation bezeichnet. Schon 1873 übertrieb Fontane: „Zu den Eigentümlichkeiten unserer Zeit gehört das Massenreisen. Sonst reisten bevorzugte Individuen, jetzt reist jeder und jede.“

Die Reiselust in den letzten hundert Jahren ist grundsätzlich auf die technischen und sozialen Veränderungen der Gesellschaft zurückzuführen. Durch den technischen Fortschritt ist die Welt, im übertragenden Sinne, kleiner geworden. Außerdem stellt Reisen heute ein Allheilmittel gegen Zivilisationskrankheiten, wie Streß, Vereinsamung und allgegenwärtiges Unwohlsein, dar. Daß der weltweite ansteigende Tourismus erhebliche Probleme darstellt, ist unschwer an den Folgeschäden zu erkennen. Für die Masse der Touristen müssen Zentren errichtet werden, die unberührte Natur und traditionelle Strukturen zerstören. Alte Traditionen werden nur noch als Shows für den Touristen verwendet und verkommen. Noch zerstörerischer ist die Erweiterung von Skipisten. Ganze Wälder werden gerodet und damit der natürliche Erosionsschutz zerstört und es bilden sich Sturzbäche, die alles mit sich in das Tal reißen. Ein weiteres Problem stellt die gewachsene Mobilität und Freizeit der Bevölkerung dar. Dadurch wird die Reiseintensität und Reisehäufigkeit weiter vorangetrieben, somit werden ungeahnte Umweltschäden verursacht. Jeder Reisende, sei es der Geschäftsreisende, der Öko-Rucksackreisende, der Cluburlauber oder der allseits verteufelte Chartertourist; sie alle bilden einen unaufhörlichen Strom, den Massentourismus. Demgegenüber entstand seit Beginn der 80er Jahre eine Gegenbewegung, der sogenannte Sanfte Tourismus, mit dem sich Vorstellungen eines umwelt- und sozialverträglichen Tourismus verbinden, die zu einer Lösung, zumindest aber Entschärfung der damit verbundenen, bestehenden Probleme führen sollen.

Während die meisten Kritiker einzelne Folgen des Tourismus kritisieren, hat Guy Debord den Tourismus als solchen kritisiert, indem er sein Wesen beschrieb. Tourismus verspricht dem Touristen vergeblich, dem langweiligen Alltag zu entkommen. „Das Nebenprodukt der Warenzirkulation, die als Konsum betrachtete menschliche Zirkulation, d.h. der Tourismus, läßt sich im wesentlichen auf die Muße zurückführen, das zu besichtigen, was banal geworden ist. Die wirtschaftliche Erschließung des Besuchs verschiedener Orte ist bereits von selbst die Garantie ihrer Äquivalenz. Dieselbe Modernisierung, die der Reise die Zeit entzogen hat, hat ihr auch die Realität des Raums entzogen.“ Guy Debord, Die Gesellschaft des Spektakels

Eine der wesentlichen Gründen des steigenden Tourismus ist das veränderte Freizeitverhalten der Bevölkerung. Ein Grund liegt in dem sogenannten sozialen Fortschritt der Verkürzung der Tages-, Wochen- und Lebensarbeitszeit, die mehr Freizeit mit sich zog und damit das Bedürfnis, diese zur Erholung zu nutzen. Dies kann man an der folgenden Statistik erkennen:

–1900 10-Stunden Arbeitstag/6-Tage Woche –1918/19 8-Stunden Arbeitstag gesetzlich eingeführt –1955/56 5-Tage Woche schrittweise eingeführt –1965 40-Stunden Woche eingeführt –1990 35-Stunden Woche schrittweise eingeführt

Noch nie hatte eine Generation soviel Freizeit. In den letzten 40 Jahren steigerte sich die werktägliche Freizeit von 1,5 auf 4,1 Stunden, die Wochenendfreizeit steigerte sich von 1,5 auf 2 Tage und die Urlaubsdauer hat sich von 9 Tagen auf 31 Tage verdreifacht. Mit der Freizeitentwicklung ging eine rapide Motorisierung und steigender Wohlstand einher, die beide die Reiselust der Deutschen an die Weltspitze stellten. Dazu kommt der Trend immer häufiger und immer kürzer in den Urlaub zu fahren. Neben dem veränderten Freizeitverhalten haben Einkommensteigerungen, Wirtschaftswachstum und die zunehmende individuelle Mobilität zu einer Zunahme des Reiseverkehrs geführt. Zahlen der letzten 30 Jahre zeigen einen rapiden Anstieg der Reiseintensität und -häufigkeit, die mit zur Entstehung des Massentourismus in seiner heutigen Form beigetragen haben.

So hat sich der Anteil der Reisenden an der Gesamtbevölkerung über 14 Jahre von 1954 bis 1989 von 24% auf 66,8% erhöht. Das entspricht einer Steigerung der Reisenden von 9,3 Mio auf 32,6 Mio jährlich. Dabei sind aus statistischen Gründen die Reisen der Bürger in den neuen Bundesländern nicht berücksichtigt. Jedoch zeigt hier die Entwicklung nochmal eine erhebliche Steigerung. Die stützende Kraft des Tourismus war die Industrialisierung, die wiederum die technische Voraussetzungen wie Eisenbahn, Automobil, verstärkter Schiffs- und Flugverkehr und den Ausbau des Straßennetzes ermöglichte. Die niedrigen Preise und die hohe Effizienz der Verkehrsmittel ermöglichten eine Zunahme des Tourismus.

Mit der infrastrukturellen Erschließung der Tourismusziele wird eine Region industrialisiert, und Bedürfnisse der Bewohner werden geweckt bzw. verstärkt. Zu dieser Erschließung gehört der Ausbau der Bettenkapazität, der Restauration, der verkehrstechnischen Voraussetzungen (Straßen, Schienen, Flughäfen, Häfen) und der entsprechenden Verkehrsmittel und Versorgungsstrukturen (Energie, Kanalisation, Fernmeldeeinrichtugen, Krankenversorgung, Ausbildungsstätten, Kultureinrichrungen etc. ). Damit verbunden sind ein intensiver Landschaftsverbrauch und eine Landschaftsbelastung bis hin zur Überlastung und den entsprechenden Umweltschäden. Der Ausbau der Infrastruktur ist damit Teil eines Teufelskreises: Weitere Erschließung der Urlaubsgebiete nach wirtschaftlichen und technischen Kriterien ziehen weitere Urlauber nach sich und diese rechtfertigen wiederum noch mehr infrastrukturelle Verbesserungen. Dazu zählt auch die Bebauung der Landschaft mit immer neuen Freizeit- und Sporteinrichtungen.

Das wirtschaftswachstum und der gestiegene Wohlstand verstärken die Bedürfnisse der Bevölkerung und den Zuzug von Arbeitsuchenden aus weniger entwickelten Regionen. Durch die Entwicklung zur einer modernen Industriegesellschaft und durch die Konfrontation von Einheimischen mit dem Lebensstil der Reisenden, verlieren schlimmsten Fall zu Folklore, die des abends in der Hotellounge den Chartertouristen vorgeführt wird.

Reisen soll den Menschen bilden. Dieser Anspruch ist so alt wie die Menschheit; der Urlaub dient somit auch der Weiterbildung. Die Konfrontation mit anderen Kulturen und Lebensweisen sollte dem Besucher den Blick für ein weltweites Bewußtsein ermöglichen. Durch naturbezogene Erholungsaktivitäten kann das Verhältnis zur Umwelt und das Verständnis für Flora und Fauna wieder verbessert werden. Umweltfreundliche Sportarten (Wandern, Fahrradfahren, Segelsportarten, Schwimmen, etc. ) können dazu beitragen. Außerdem können die Sprachkenntnisse praktisch erweitert werden, und es können soziale Kontakte gemacht werden. Man lernt durch Reisen neue Kulturen und erlebt die Eingliederung in eine andere Welt.

Die französischen Wörter tourisme und touriste wurden als offizielle Begriffe erstmals von der Société des Nations verwendet, um Reisende zu beschreiben, die länger als 24 Stunden im Ausland verbringen.

Heute unterscheidet man wissenschaftlich in folgende Reiseformen:

Tagesausflüge (maximal 24h ohne Übernachtung)
Kurzreisen (Reise von 2 bis 4 Tagen Dauer)
Urlaubsreisen (alle Reisen mit mehr als 4 Tagen Dauer)
Langzeitreisen (alle Reisen mit mehr als 3 Monaten Dauer)

Allerdings wird unter Tourismus mittlerweile auch das inländische Reisen subsumiert. In Deutschland beispielsweise verreisen mehr Menschen innerhalb des Landes als ins Ausland. Daneben müssen auch Geschäftsreisen zum Tourismus gezählt werden, so dass 24 Stunden nicht länger der Maßstab sind. Auch kürzere Aufenthalte zählen dazu.

Die Fremdenverkehrswirtschaft (Tourismuswirtschaft, Tourismusindustrie, Reisebranche) zählt weltweit zu den größten Wirtschaftszweigen und ist für viele Regionen zur wichtigsten Beschäftigungsgrundlage geworden. Hinweise auf aktuelle Entwicklungen des Deutschen Outgoing-Tourismus finden sich unter Reiseveranstalter und Reisebüro. Zentrale Informationsstelle für Konsumenten und Tourismuswirtschaft ist in Deutschland die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT).

Tourismus kann in Deutschland meist als Schwerpunkt innerhalb der BWL, im Rahmen der Geographie oder als eigener Studiengang Tourismus/Touristik oder Tourismus-BWL studiert werden.

Geschichte von Rügen

Mai 27, 2008 von Konrad

Funde in den Bodden weisen auf eine Besiedelung seit der Steinzeit hin. Später wurde die Insel u.a. von Germanen (Rugiern) bewohnt, in der Völkerwanderung von den slawischen Ranen (Rujanen) besetzt und stand unter besonderen Fürsten.

Der dänische König Waldemar I. unterwarf die Insel und zerstörte 1168 auf Kap Arkona das letzte Asyl des Svantevit-Kultes. Unter dem Fürsten Jaromar I. (†1218) wurden die Inselbewohner völlig christianisiert. Die Insel füllte sich mit deutschen Ansiedlern aus dem westelbischen Raum. Jaromars Nachfolger eroberten einen Teil der pommerschen Küste bis zum Ryckfluss, gründeten 1234 Stralsund und warfen das dänische Joch ab. Wizlaw II. nahm 1282 die Insel vom deutschen König Rudolf zum Lehen und erhielt das Amt eines Reichsjägermeisters.

1304 und 1317 verwüsteten Sturmfluten die Insel und rissen einen Teil, Ruden genannt, davon ab.

Nach dem Tod von Wizlaw III. von Rügen 1325 kam das Land infolge der 1321 geschlossenen Erbverbrüderung an Pommern-Wolgast und war eine Zeit lang das Besitztum einer abgezweigten Linie (Bart), bis es 1478 auf immer mit Pommern vereinigt wurde. Mit diesem Land kam es dann 1648 durch den Westfälischen Frieden an Schweden. Vom 23.- 24. September 1678 und am 15. November 1715 wurde Rügen von den Brandenburgern, 1807 von den Franzosen genommen und von diesen bis 1813 besetzt gehalten. Im Frieden von Kiel von 1814 ging es zunächst von Schweden an Dänemark. 1815 fiel es dann mit Neuvorpommern an Preußen.

Die Halbinsel Jasmund war nach dem Dreißigjährigen Krieg eine Zeit lang im Besitz des schwedischen Generals Carl Gustav Wrangel, dann der Grafen de la Gardie, von denen sie Fürst Putbus erwarb.

Während der Zeit des Nationalsozialismus baute die Organisation Kraft durch Freude auf Rügen ein großes Bad, Prora. Die Arbeiten wurden aber nicht beendet. Es befindet sich nördlich von Binz, und Teile des Baus werden noch genutzt, unter anderem für Museen.

Jasmund auf Rügen

Mai 27, 2008 von Konrad

Die Halbinsel Jasmund besteht auf der Nord- und Nordostseite aus Kreidebergen, die von horizontal liegenden Feuersteinlagern durchzogen sind. An den Abbruchkanten zur See haben sich viele kleine Kaps wie die berühmte Stubbenkammer gebildet. Die sogenannte Große Stubbenkammer (man leitet den Namen vom slaw. stopien, „Stufen“, und kamen, „Fels“, ab) mit der höchsten Spitze, dem Königsstuhl, 119 m ü. NN., ist gegen das Meer hin fast senkrecht abgeschnitten und gewährt eine unvergleichliche Aussicht. Am 24. Februar 2005 rutschte die berühmte Felsformation Wissower Klinken ins Meer und existiert seither nicht mehr.

Ein anderer Einschnitt des Kreidegebirges, die Kleine Stubbenkammer, liegt ostwärts vom Königsstuhl, ist nicht so hoch, aber fast noch steiler und lässt von seinem mit Bäumen und Gebüsch bewachsenen Rand fast senkrecht in die Tiefe zum Meer blicken. Im Rücken der Großen Stubbenkammer liegt die Stubnitz (Stubbenitz), ein sechs Kilometer langer und vier Kilometer breiter Buchenwald. An dessen Südende liegt die Stadt Sassnitz und in dessen Inneren der sogenannte Herthasee (Borg- oder Schwarzer See), der einen Durchmesser von 52 m hat und 16 m tief ist.

Westwärts stößt an den See ein Wall (Burgwall), der einen ovalen Platz einschließt und einen Umfang von 300 m hat und westlich fast in einem Viertelkreis von einem zweiten, aber unregelmäßigen Wall eingefasst wird. Man hat diesen Wall, der 159 m ü. M. liegt, für die Reste der Herthaburg gehalten und dahin den Schauplatz der Hertha oder Nerthus verlegt – ohne triftigen Grund – der betreffende Wall ist viel wahrscheinlicher ein slawischer Burg- und Tempelwall aus heidnischer Zeit, der vielleicht den Tempel des Triglav umschloss. Auch an anderen Denkmälern der Vorzeit, namentlich Hünengräbern, ist Rügen reich.

Statistisches zum Thema Camping

Mai 27, 2008 von Konrad

Im Jahr 2003 wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes rund 6,3 Millionen Gäste (+ 13% gegenüber 2002) auf deutschen Campingplätzen mit insgesamt 23,6 Millionen Übernachtungen (+ 11%) gezählt. Damit verweilte ein Camper im Schnitt 3,7 Nächte auf einem Campingplatz. Die Zahl der Gäste aus dem Inland stieg um 14 Prozent auf 5,2 Millionen (Übernachtungen: 20,3 Mill./+ 11%). Aus dem Ausland konnten mit 1,1 Mill. 11% mehr Camper begrüßt werden, die insgesamt 3,3 Mill. mal übernachteten (+ 11%). Diese Ergebnisse umfassen nur das Tourismuscamping und nicht das Dauercamping, bei dem Stellplätze für einen längeren Zeitraum vermietet werden.Zelten gilt in einigen bestimmten Ländern auch als Sport.

Der Anstieg der Campingübernachtungen war mit 13 Prozent in den neuen Ländern und Berlin-Ost höher als im Bundesdurchschnitt. Dort fielen mit 5,9 Millionen rund 25 Prozent aller Übernachtungen auf deutschen Campingplätzen an. Auf den Campingplätzen im früheren Bundesgebiet wurden dagegen 17,7 Millionen Übernachtungen registriert, 10% mehr als im Vorjahr.

Die Niederländer waren 2003 wie in den Vorjahren die mit Abstand wichtigste Gästegruppe unter den 1,1 Millionen ausländischen Campingtouristen: Jeder zweite ausländische Gast (54 Prozent) auf deutschen Campingplätzen kam aus den Niederlanden. Von den 3,3 Millionen Übernachtungen ausländischer Gäste entfielen sogar 64 Prozent auf die Niederländer. Mit deutlichem Abstand lagen die Dänen an der zweiten Stelle (7 Prozent der Übernachtungen ausländischer Gäste), gefolgt von den Campern aus dem Vereinigten Königreich und Belgien (je 4 Prozent).